Auswirkungen auf den Planeten

Regenerative Landwirtschaft

Landwirtschaft innerhalb ökologischer Grenzen

Wir stehen vor großen Herausforderungen: Die Nachfrage nach gesunder und bezahlbarer Ernährung wächst, während Klimawandel und der Verlust an Biodiversität eine neue Herangehensweise an die Lebensmittelproduktion erfordern. Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern an einem neuen Ansatz für Landwirtschaft und Ernährung: regenerative Landwirtschaft. Bei FrieslandCampina erforschen wir, wie regenerative Landwirtschaft dazu beitragen kann, Lebensmittel im Einklang mit unserem Planeten zu erzeugen – auf Basis messbarer Ergebnisse.

Was bedeutet regenerative Landwirtschaft?

Regenerative Landwirtschaft ist ein Ansatz, der darauf abzielt, natürliche Prozesse wie Bodenleben, Wasserkreisläufe und Biodiversität zu stärken und wiederherzustellen. Ziel ist ein widerstandsfähiges Agrarsystem und eine zukunftsfähige Betriebsführung für unsere Mitglieder. Dieser Ansatz unterstützt mehrere Nachhaltigkeitsziele von FrieslandCampina:

  • 1. Reduzierung von Klima- und Umweltbelastungen

    Durch geringere Treibhausgasemissionen, weniger Stickstoffverluste und effizienten Ressourceneinsatz.
  • 2. Förderung von Biodiversität und Bodengesundheit

    Durch artenreiches Grünland, Landschaftselemente und eine gesunde Bodenstruktur.
  • 3. Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Milchviehbetrieben

    Durch die Entwicklung robuster, zirkulärer und zukunftsfähiger Betriebsmodelle.

Von der Vision zur Umsetzung

Das internationale Regenerating Together Framework des SAI-Plattform bietet Struktur und Orientierung für regenerative Landwirtschaft. Es definiert vier zentrale Wirkungsbereiche: Boden, Biodiversität, Wasser und Klima – und zeigt auf, wie Landwirte und Unternehmen messbare Verbesserungen erzielen können.

FrieslandCampina arbeitet im Rahmen des Future Fit Dairy Initiative (FFDI) mit Arla, Danone, DSM-Firmenich und Rabobank zusammen. Gemeinsam übertragen wir das SAI-Rahmenwerk in die Praxis der Milchviehhaltung in Nordwesteuropa. Auf dieser Basis haben wir Indikatoren, Schwellen- und Zielwerte definiert, um die Leistungen unserer Mitglieder zu messen, zu vergleichen und gezielt zu verbessern

Seit 2018 erfassen wir die Leistungen aller Mitgliedsbetriebe in den Bereichen Klima und Biodiversität. Daraus haben wir eine integrierte Bewertung entwickelt, die zeigt, inwieweit Betriebe innerhalb ökologischer Grenzen wirtschaften – und wo noch Potenzial zur Verbesserung besteht. 

Unser Studiengruppen-Ansatz

EEs gibt keinen Standardweg für regenerative Landwirtschaft – jeder Betrieb ist einzigartig. Deshalb arbeiten wir mit rund 60 Mitgliedern aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland in Studiengruppen zusammen. Gemeinsam untersuchen wir die Auswirkungen regenerativer Praktiken auf Boden, Biodiversität und Klima. Gleichzeitig prüfen unsere Mitglieder die praktische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit auf ihrem eigenen Betrieb. Die teilnehmenden Milchviehhalter durchlaufen drei Phasen:

  1. Erkunden: Einführung, Schulung, Ausgangsmessung
  2. Verbessern: Maßnahmen testen, Daten sammeln
  3. Verändern: Umsetzung, Unterstützung bei Herausforderungen

Wir begleiten unsere Mitglieder mit Wissen, Daten und Beratung – und lernen gemeinsam mit ihnen. Die Studiengruppen sind Teil des Programms ReGeNL, das vom Nationalen Wachstumsfonds mitfinanziert wird. Wir wissen: Regenerative Landwirtschaft kann nur erfolgreich sein, wenn sie auch wirtschaftlich tragfähig ist. Deshalb entwickeln wir gemeinsam mit Partnern eine offene, transparente und praxisnahe Standardisierung – messbar und anwendbar.

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Studiegroep regeneratieve landbouw van FrieslandCampina: samen onderzoek doen naar effecten op melkveebedrijven en natuur

Neben den Studiengruppen lernen wir auch von vier Vorzeigebetrieben, die bereits bemerkenswerte Ergebnisse erzielen – mit ganz unterschiedlichen Ansätzen: biologisch, naturintegriert, zirkulär oder effizientitätsorientiert. Alle vier Betriebe erreichen die Ziele, die wir mit regenerativer Landwirtschaft verbinden. Und doch folgen sie nicht alle den klassischen Prinzipien wie Weidegang, Extensivierung oder Bio-Bewirtschaftung.

Wie ist das möglich?
Warum erzielen diese Betriebe mit so unterschiedlichen Ansätzen vergleichbare Wirkungen?
Und was bedeutet das für unsere Messmethoden? Diese Fragen untersuchen wir gemeinsam – auf dem Weg zu einem skalierbaren Ansatz für regenerative Landwirtschaft.

Belohnung für nachhaltige Leistungen

Mit Foqus planet Nachhaltige Entwicklung fördern wir Milchviehhalter darin, ihren Betrieb auf individuelle Weise Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Die nachhaltigen Ergebnisse, die sie dabei erzielen, werden gemessen und honoriert – ein Anreiz für kontinuierliche Verbesseru

Unsere Vorzeigebetriebe für regenerative Landwirtschaft

FrieslandCampina lernt aktiv von Milchviehbetrieben, die bereits bemerkenswerte Fortschritte in der regenerativen Landwirtschaft erzielen – jeder mit einem eigenen, erfolgreichen Ansatz. Diese Betriebe zeigen, dass es nicht den einen Weg gibt, um die Ziele der regenerativen Landwirtschaft zu erreichen. Unterschiedliche Strategien können zu vergleichbaren positiven Wirkungen führen – und genau das untersuchen wir gemeinsam weiter.