
Bei der Lebensmittelproduktion und somit auch bei der Herstellung von Milch und Milchprodukten werden Treibhausgase ausgestoßen. Wir sind uns über die Notwendigkeit im Klaren, die Auswirkungen der Lebensmittelproduktion auf das Klima zu verringern, nicht nur zur Bekämpfung der globalen Erwärmung sondern auch zur Förderung der Ernährungssicherung. Gemeinsam mit unseren Mitglied-Milchviehhalterinnen und Milchviehhaltern, Partnern und Kundinnen/Kunden arbeiten wir hart an der Senkung unserer Treibhausgasemissionen.
Unser Ziel ist es, bis spätestens 2050 klimaneutrale Milchprodukte zu produzieren. Wir werden die Emissionen auf das Maximum reduzieren und ausgleichen, was wir nicht reduzieren können. Unser Klimaplan enthält klare Ziele und konkrete Maßnahmen, wobei ein wichtiger Meilenstein eine deutliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 ist.
Klimaziele 2030
• Senkung der absoluten FLAG-Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 3 im Jahr 2030 gegenüber 2020 um 30,3 %.
• Senkung der absoluten Nicht-FLAG-Treibhausgasemissionen in Scope 1, 2 und 3 (energie- und industriebezogen) im Jahr 2030 gegenüber 2020 um 42,13 %.
Bis 2050 wollen wir in Bezug auf unsere Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen klimaneutral sein. Im Einklang mit den Anforderungen der Science Based Targets Initiative (SBTi) haben wir die Emissionsziele für 2030 in Scope 1, 2 und 3 in Emissionen aus Land- und Forstwirtschaft sowie der sonstigen Bodennutzung (FLAG-Emissionen) und sonstige Emissionen unterteilt. Die wissenschaftlich fundierten Ziele entsprechen dem Streben nach einer Begrenzung der globalen Erwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius gemäß der Vereinbarung des Pariser Klimaabkommens
Zusammenarbeit zur Senkung von Emissionen in Milchviehbetrieben
Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit, des Wissensaustauschs und des Lernens von anderen, die uns helfen können, uns zu verbessern. In der Milchverarbeitungskette arbeiten wir mit Mitglied-Milchviehhaltern/‑halterinnen und Liefernden sowie mit Kundinnen/Kunden, der Wissenschaft und staatlichen Instanzen zusammen, um unsere Treibhausgasemissionen zu senken.
Unterstützen der Mitglied-Milchviehhalter:innen
Mit den Daten aus Foqus planet können wir die Umweltauswirkungen pro Milchviehbetrieb inventarisieren. Wir messen die Nachhaltigkeitsergebnisse der Mitglied-Milchviehhalter:innen und sie erhalten dafür eine entsprechende VergütungBeschleunigung des Klimaschutzes mit Kunden
Innovationen für die Milchviehbetriebe freisetzen
Wir arbeiten mit verschiedenen Partnern zusammen, um Innovationen zu entwickeln, die die Auswirkungen auf Klima und Natur verringern. Mitglied-Milchviehbetriebe nehmen aktuell an mehreren Pilotprojekten teil, bei denen Innovationen zum Einsatz kommen, die das Potenzial haben, zur Emissionssenkung beizutragen.
Regenerative Landwirtschaft
FrieslandCampina setzt sich für nachhaltige Milchviehhaltung ein; der Schwerpunkt liegt dabei auf artgerechter Tierhaltung, Klima, Bodengesundheit, Wasserqualität und Biodiversität. In regenerativer Landwirtschaft sehen wir einen vielversprechenden Ansatz für eine zukunftsfähige Betriebsführung unserer Mitglied-Milchviehhalter:innen.
Klimabezogene Themen
Wir wollen unsere Auswirkungen auf das Klima minimieren und arbeiten daran, unsere gesamte Milchverarbeitungskette nachhaltiger zu gestalten.
Verantwortungsbewusster Einkauf
Milch ist der Hauptbestandteil der meisten Produkte, die unser Molkereiunternehmen vermarktet. Wir verwenden aber auch andere agrarische Rohstoffe, die bei ihrer Herstellung, Verarbeitung und ihrem Transport ebenfalls Emissionen verursachen. Das bedeutet, dass auch diese Emissionen von FrieslandCampina erfasst werden.Wasser und Abfall
Wasser und Energie sind untrennbar miteinander verbunden. Weniger Wasser in unseren Produktionsprozessen bedeutet daher weniger Treibhausgasemissionen. Effiziente Wassernutzung und die Wiederverwertung von Restströmen sind daher unsere Prioritäten.Verpackungen
Um sicherzustellen, dass unsere Produkte geschützt und sicher bei unseren Kunden und Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen, verwenden wir verschiedene Verpackungsmaterialien. Dafür werden Rohstoffe und Energie benötigt. Wir wollen ein zirkuläres und klimaneutrales Verpackungssortiment.