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Copa-Cogeca drängt auf starke wirtschaftliche Rolle der europäischen Bauern

Brüssel, Belgien - Die Organisation der europäischen Landwirte, Copa-Cogeca, hat die Europäische Union aufgefordert, in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) die wirtschaftliche Rolle der Bauern zu stärken. Auf diese Weise soll es den Landwirten ermöglicht werden, einen größeren Beitrag zu der Wirtschaftsstrategie „Europa 2020“ zu leisten. Darüber hinaus können Landwirte zum Erhalt von 28 Millionen Arbeitsplätzen im Agrarsektor beitragen. Die Europäische Kommission hat im Hinblick auf die für 2013 geplante GAP-Reform eine Einspruchsphase eröffnet.

Der Präsident von Copa, Padraig Walshe, unterstreicht die Bedeutung der Landwirtschaft für die Europäische Union: „In Europa hat schätzungsweise eine von sechs Arbeitsstellen direkt oder indirekt mit der landwirtschaftlichen Erzeugung zu tun. Die Einkommen im Agrarsektor sinken und sinken, während die Arbeitslosigkeit zunimmt. Die Proteste der Landwirte und Genossenschaften in Brüssel sprechen Bände.“

Cogeca-Präsident Paolo Bruni ergänzt: „Wir haben eine ganze Reihe von Vorschlägen für die GAP nach 2013 vorgelegt.”

Bruni rechnet damit, dass sich die Marktmacht der Landwirte durch eine Kräftebündelung in Genossenschaften stärken lasse. Die Empfehlungen von Copa-Cogeca umfassen Schritte, die Landwirten zu größerer Wettbewerbsfähigkeit verhelfen. Mit angemessenen Maßnahmen und Fördermitteln könne der Sektor außerdem beim Kampf gegen den Klimawandel helfen, denkt Bruni.