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Ein Ansatz für Qualität, Arbeitssicherheit und Umwelt FrieslandCampina

Foqus ist in der gesamten Kette das Managementsystem für Qualität, Arbeitssicherheit und Umwelt

Amersfoort, die Niederlande - FrieslandCampina führt in der gesamten Produktionskette für Molkereiprodukte Schritt für Schritt einen einheitlichen Ansatz ein, um die Anforderungen auf den Gebieten Qualität, Arbeitssicherheit und Umweltbelastung zu erfüllen. Nachdem die Mitglied-Milchviehhalter am 1. Januar ihre Arbeit mit dem Qualitätssystem Foqus begonnen haben, ist Foqus weltweit jetzt auch der Ansatz, mit dem alle Produktionsstandorte von FrieslandCampina dafür sorgen, dass Produkte und Produktionsmethoden die Spezifikationen und Anforderungen von Abnehmern und Behörden in Bezug auf Qualität und Arbeitssicherheit erfüllen. Der nächste Schritt ist die Erweiterung des Systems auf Umwelt und Arbeitssicherheit (einschließlich Brandschutz) in den Produktionsbetrieben.

Foqus baut auf ähnlichen Systemen der ehemaligen Unternehmen Friesland Foods und Campina auf. Im Vordergrund steht auch weiterhin, dass FrieslandCampina auch mit Foqus die Anforderungen und Absprachen auf den Gebieten Nahrungsmittelsicherheit, Qualität, Arbeitsbedingungen, Umweltbelastung und Brandprävention erfüllt.

Mit Foqus erhalten die Mitarbeiter in den Produktionswerken und den Vertriebsunternehmen auf strukturierte und transparente Weise Einsicht in die relevanten Normen und Verbesserungsmöglichkeiten. Diesen Ansatz setzt FrieslandCampina auch gegenüber den Lieferanten von Ingredienzen und anderen Roh- und Hilfsstoffen um.

Eine Basisphilosophie
"Wir legen eine Basisphilosophie zugrunde. Deshalb arbeiten wir bewusst in unserer gesamten Kette unter dem Namen Foqus an Qualität, Nahrungsmittelsicherheit, Arbeitssicherheit und Umwelt", erklärt Suzan Horst, Corporate Manager Quality Affairs, Issue & Crisis Management bei FrieslandCampina. "Die Herstellung von Molkereiprodukten ist ein Prozess, der viel Sorgfalt erfordert: Risikoanalysen, Produktionsprotokolle und Qualitätskontrollen in der Produktionskette sorgen dafür, dass das Risiko von Fehlern und Zwischenfällen auf ein Minimum begrenzt wird. Dabei sind wir uns durchaus dessen bewusst, dass Qualität von Menschen gemacht wird, nicht auf dem Papier. Und so geht es auch – und vor allem – um Einstellung und Motivation. Motivation, ständig Verbesserungen erzielen zu wollen. Foqus ist genau hierauf ausgerichtet. Dementsprechend steht der Verbesserungszirkel – plan-do-check-act – im Mittelpunkt.

Diese Grundsätze sind auf dem Bauernhof nicht anders als in einem Produktionswerk für Molkereiprodukte. Selbstverständlich sieht die nähere Ausgestaltung von Foqus für unsere Produktionsbetriebe und Vertriebsniederlassungen aber anders aus als für die Milchviehbetriebe unserer Mitglieder."

Auf der Basis internationaler Standards
Um mit Foqus für die Produktionsstandorte garantieren zu können, dass Qualität und Nahrungsmittelsicherheit die geltenden Anforderungen erfüllen, basiert das System auf internationalen und nationalen Vorschriften und Standards wie z. B. HACCP, ISO 9001, FSSC22000 und Codex. Für Arbeitsbedingungen und Umwelt gelten ISO 14001 und OHSAS 18001 als internationale Standards.

Erweiterung auf Arbeitssicherheit, Umwelt und Brandprävention
Derzeit wird die Erweiterung des Foqus-Systems auf Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und Brandprävention vorbereitet. "Dafür gibt es im Unternehmen bereits Programme, die wir jetzt vereinheitlichen werden. Die standardisierte Risikoanalyse-Methode bildet dabei die Grundlage des Systems. Alle Standorte müssen sich mindestens auf dem Niveau von ISO 14001 und OHSAS 18001 befinden. Ein einheitlicher Foqus-Ansatz erhöht die Austauschbarkeit von Ideen zwischen den verschiedenen Unternehmensbereichen und beispielsweise auch zwischen Nahrungsmittelsicherheit, Umwelt und Arbeitssicherheit", so Jaap Petraeus, Corporate Manager Environment & Sustainability.

Mitglied-Milchviehhalter
Die 15.300 Mitglied-Milchviehhalter arbeiten seit 1. Januar 2010 mit Foqus-Bauernhof (Foqus Boerderij). Foqus umfasst für sie die Themen Milch (wie z. B. Qualität der Milch, das Melken und die Milchkühlung), Kuh (Gesundheit), Produktionsprozess (Wasser, Futter) und Umwelt (Sauberkeit des Unternehmens und Weidegang). Für die niederländischen Mitglieder gibt es spezifische Regelungen von FrieslandCampina. Für die Mitglieder in Deutschland und in Belgien knüpft FrieslandCampina so weit wie möglich an bereits bestehende nationale Systeme – wie QM-Milch (Deutschland) und IKM (Belgien) – an. Unabhängige externe Stellen kontrollieren die Milch und die Betriebsführung der Milchviehhalter.
Yvonne van der Vorst, Quality Manager bei der Abteilung Coöperatieve Zaken (Genossenschaftliche Angelegenheiten): "Auf dem Bauernhof schaffen die Milchviehhalter die Basis für die Qualitätsleistungen in der gesamten Kette. Die Qualitätssicherung in unseren Produktionsbetrieben ist zwar eine andere als im Milchviehbetrieb, doch der Name Foqus drückt aus, dass unsere Mitglieder und Mitarbeiter alle dasselbe Ziel haben: so effektiv wie möglich dafür zu sorgen, dass Qualität und Sicherheit der Produkte und Produktionsprozesse in Ordnung sind."