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17. März 2009
Mehr Nachhaltigkeit in der Milchviehhaltung möglich
Wageningen, die Niederlande -
Tierwohl, Tiergesundheit, Umweltschutz und Wirtschaft lassen sich in der Milchviehhaltung gut miteinander verbinden. Das ist die Schlussfolgerung des Projekts 'Kracht van Koeien – Die Kraft von Kühen' der Animal Sciences Group (ASG) der Universität Wageningen (Wageningen University and Research Centre - Wageningen UR). Der Bericht wurde der niederländischen Landwirtschaftsministerin Gerda Verburg präsentiert.
Viel mehr Raum und Bewegung für die Kuh lassen sich mit einer Reduzierung von 50 bis 75 Prozent des Ausstoßes von Ammoniak, Nitrat und Treibhausgasen kombinieren, ohne dass dies zu Lasten des finanziellen Ergebnisses geht. Ministerin Verburg hatte im vergangenen Jahr in dem Bericht 'Nachhaltige Viehviehhaltung' dargelegt, dass die Viehhaltung im Jahr 2023 in den Niederlanden 'in jeder Hinsicht nachhaltig' sein wird. Das bedeutet eine wirtschaftlich rentable Viehhaltung, in der Tierwohl und Tiergesundheit hervorragend sind und Umwelt und Natur kein Schaden zugefügt wird. Die Ministerin erklärt, dass dafür ein Nachhaltigkeitssprung notwendig ist und Systeminnovationen in dem Zusammenhang eine entscheidende Rolle spielen. Das niederländische Landwirtschaftsministerium unterstützt beispielsweise die Forschung, gewährt finanzielle Unterstützung für Investitionen und schafft steuerliche Fördermaßnahmen.